Du kaufst einen neuen Helm. Schönes Teil. Aber dann stellst du ihn neben den deines Fahrpartners, und sie sind identisch. Gleiche Farbe, gleiches Modell, dieselbe langweilige leere Seite. In diesem Moment denkt fast jeder dasselbe: Da muss etwas drauf.
Motorradhelm-Aufkleber gehören seit Jahren zu den meistgefragten Produkten in unserem Sortiment. Und das ist logisch. Ein Helm ist eines der wenigen Dinge, die auf der Straße wirklich dir gehören. Vielleicht fährst du ein beliebtes Modell, das auch Tausende andere haben, aber dieser Helm sitzt auf deinem Kopf. Dann darf er auch danach aussehen.
Welches Material verwendet man für Motorradhelm-Aufkleber?
Hier geht oft etwas schief. Die Leute bestellen einfach «einen Aufkleber», kleben ihn auf ihren Helm und sind einen Sommer später fertig. Die Ränder lösen sich, die Farben sind verblasst und das Ding sieht aus, als hätte es schon drei Besitzer gehabt.
Für einen Helm brauchst du Außenmaterial. Etwas, das UV-beständig und widerstandsfähig gegen Regen, Wind und die Wärme ist, die ein Helm aufbaut, wenn er in der Sonne steht. Vinylaufkleber mit einer Laminatschicht sind Standard. Dieses Laminat schützt die Tinte und hält die Farbe länger frisch. Wir sehen oft, dass Leute darauf verzichten, um ein paar Cent zu sparen, und das bereuen sie nach einer Saison.
Die meisten Helme haben eine leicht gewölbte Oberfläche. Das klingt nach einem Detail, aber ein zu steifer Aufkleber wölbt sich an dieser Kurve nach oben. Gutes Material ist flexibel genug, um sich mitzubiegen, ohne dass Spannungen im Aufkleber entstehen.
Wo am Helm klebt man Aufkleber auf?
Die Seite ist die klassische Stelle. Große Flächen, gut sichtbar, leicht erreichbar. Aber manche bringen etwas Kleines am Kinn an oder ein dezentes Logo direkt über dem Visier. Das funktioniert ebenfalls, solange du Abstand zum Visier selbst und zu den Belüftungsöffnungen hältst.
Rund um die Belüftung solltest du nichts aufkleben. Der Aufkleber überlebt es vielleicht, aber du deckst eine Funktion ab, die nicht ohne Grund da ist. Und ein Helm, der schlecht belüftet wird, weil du einen Aufkleber darauf geklebt hast, ist einfach dumm. Sorry.
Die Rückseite ist ebenfalls beliebt, besonders für einen Namen oder eine Flagge. Für das Auto hinter dir leicht zu lesen. Wenn du schon dabei bist, sind Namensaufkleber auch für deine anderen Besitztümer erhältlich. Aber das nur nebenbei.
Wie bringt man Motorradhelm-Aufkleber blasenfrei an?
Eine saubere Oberfläche ist alles. Fett, Staub und sogar das Öl deiner Finger verursachen bereits Probleme. Wische die Stelle mit Isopropylalkohol ab, lass sie kurz trocknen und arbeite erst dann mit dem Aufkleber.
Beginne an einer Ecke. Lege den Rest noch nicht flach an. So kannst du korrigieren, wenn die Position nicht stimmt. Arbeite langsam nach außen und streiche die Luft mit einer Karte oder deinem Fingernagel heraus. Ziehe anschließend die Transferfolie vorsichtig ab. Keine Eile.
Gib dem Aufkleber ein oder zwei Tage Zeit, bevor du damit auf die Straße gehst. Besonders bei Kälte haftet Vinyl langsamer. Wärme hilft: Kurz mit einem Föhn über den Aufkleber zu gehen, ist keine schlechte Idee, aber nicht zu heiß.
Können Motorradhelm-Aufkleber den Helm beschädigen?
Bei den meisten modernen Helmen nicht, wenn du normales Material verwendest. Billige Aufkleber mit aggressivem Klebstoff können beim Entfernen jedoch den Lack mit abziehen. Das möchtest du bei einem Helm für dreihundert Euro nicht.
Es gibt auch eine theoretische Diskussion über Lösungsmittel im Klebstoff, die die Helmschale angreifen könnten, insbesondere bei Polycarbonathelmen. In der Praxis ist dieses Risiko bei hochwertigen Aufklebern vernachlässigbar. Wenn du jedoch einen hochwertigen Carbonhelm hast und unsicher bist, kannst du jederzeit beim Hersteller deines Helms nachfragen. Wir sind Aufkleberhersteller, keine Helmhersteller.
Was ist der Unterschied zwischen einem Standardaufkleber und einem Helmaufkleber?
Technisch gesehen geht es um das Material und die Verarbeitung. Ein gewöhnlicher Papieraufkleber oder eine dünne Folie ohne Schutzschicht ist nicht für den Außenbereich geeignet, geschweige denn für die Bedingungen, denen ein Helm ausgesetzt ist. Ein guter Helmaufkleber besteht aus Außenfolie mit Laminat darüber und einer Klebeschicht, die auch bei niedrigen Temperaturen haftet.
Du möchtest wissen, worauf du bei der Bestellung von Aufklebern achten solltest? Dann ist dieser Artikel über die Wahl eines Aufkleberherstellers ein guter Ausgangspunkt. Darin erfährst du genau, worin die Qualitätsunterschiede liegen und wie du vermeidest, bei einem billigen Anbieter danebenzugreifen, der drei Wochen später aus einem dubiosen Lager etwas Wertloses verschickt.
Motorradhelm-Aufkleber mit Namen oder Flagge: Wie funktioniert das?
Namen und Flaggen sind Klassiker auf Helmen. Du siehst sie bei Rennfahrern, Tourenfahrern und einfach bei Menschen, die ihren Helm personalisieren möchten. Die Vorgehensweise ist dieselbe wie bei anderen Helmaufklebern: gutes Material, passgenau geschnitten, möglichst etwas flexibel, damit die Ränder sauber an der Helmoberfläche anliegen.
Wenn du speziell daran interessiert bist, wie du einen Motorradhelm personalisierst, auch mit anderen Aufkleberarten und Designs, haben wir bereits ausführlicher über die Personalisierung deines Motorradhelms geschrieben. Dieser Artikel geht genauer auf die Designentscheidungen ein und darauf, was auf einer gewölbten Oberfläche funktioniert und was nicht.
Wie lange halten Motorradhelm-Aufkleber?
Mit hochwertigem Außenvinyl und einer Laminatschicht kommst du bei normaler Nutzung problemlos mehrere Jahre weit. Lass deinen Helm nicht dauerhaft in der prallen Sonne liegen, wenn du ihn gerade nicht fährst, denn das setzt jedem Aufkleber zu. Eine Tasche oder Abdeckung hilft bereits viel.
Manchmal sehen wir Helme, auf denen die Aufkleber nach fünf Jahren noch einwandfrei sitzen. Wir sehen aber auch Helme, auf denen billige Aufkleber bereits nach einem Sommer abblättern. Der Unterschied liegt wirklich im Material, nicht darin, wie vorsichtig du damit umgehst.
Fährst du neben deinem Motorrad auch ein Fatbike? Dann möchtest du vielleicht auch dieses Fahrrad nicht ohne eigenen Charakter lassen. Unsere Fatbike-Aufkleber wurden speziell für die robuste Optik eines solchen Fahrrads entwickelt. Aber das ist eine andere Geschichte.
Häufig gestellte Fragen
Sind Motorradhelm-Aufkleber in den Niederlanden legal?
Ja, das Anbringen von Aufklebern auf einem Motorradhelm ist in den Niederlanden legal, solange du das Visier und die Belüftungsöffnungen nicht abdeckst und die Sicherheitsmerkmale des Helms intakt lässt. Es gibt kein Gesetz, das Aufkleber auf Helmen verbietet. Trotzdem ist es sinnvoll zu prüfen, ob dein Aufkleber den Blickwinkel oder die Sicht nicht beeinträchtigt.
Kann ich Motorradhelm-Aufkleber auch selbst entwerfen?
Ja, bei personalisierten Aufklebern lieferst du das Design selbst an. Denk an einen Namen, ein Logo, eine Flagge oder ein eigenes Bild. Achte auf eine ausreichend hohe Auflösung, damit das Design scharf gedruckt wird. Du bist dir bei der Größe oder dem Dateiformat unsicher? Dann kontaktiere uns einfach über die Website.
Wie entferne ich einen Motorradhelm-Aufkleber, ohne den Helm zu beschädigen?
Erwärme den Aufkleber mit einem Föhn auf niedriger Stufe leicht. Dadurch wird der Klebstoff weicher. Hebe anschließend vorsichtig eine Ecke an und ziehe den Aufkleber langsam ab. Eventuelle Klebstoffreste entfernst du mit Isopropylalkohol oder einem speziellen Klebstoffentferner. Teste Letzteren immer zuerst an einer kleinen, unauffälligen Stelle des Helms.
Welche Größe ist für einen Helmaufkleber am besten?
Das hängt von der Stelle ab. Für die Seite eines Helms eignet sich eine Breite von ungefähr zehn bis fünfzehn Zentimetern gut. Ist er schmaler, geht er unter; ist er größer, läuft er über die Ränder oder passt nicht auf die flachen Bereiche. Bei der Bestellung kannst du die Größe angeben, dann schneiden wir ihn passend zu.